Ein Leben jenseits von GTD

Written on April 16, 2009 by mcarla

Alles GTD, oder was?!

Geht es Euch auch so - ich möchte meine Produktivität steigern und bin daher immer wieder auf der Suche nach Systemen oder Tipps und Tricks, wie mir das gelingen kann. Ich habe auch schon hier und in einer kleinen Serie von meinen Erfolgen berichtet.

Natürlich bin ich dabei auch auf GTD von David Allen gestossen, aber mir geht es so, wie Jonathan Mead es hier auf Zenhabits.net beschreibt. Ich komme mit diesem System einfach nicht klar. Mir gefallen auf der anderen Seite die 7 Tipps, die uns Jonathan gibt.

Erzeuge eine To-Stop-Liste

Wir verbringen viel zu viel Zeit damit aufzuschreiben, was wir heute, morgen, in einem Monat oder einem Jahr alles erledigt haben wollen.

Sinnvoller wäre es eine Liste zu erstellen, mit Dingen, die wir nicht machen sollten. Die uns also daran hindern unseren Zielen näher zu kommen.

Arbeite in kleinen Einheiten

Anstatt uns vorzunehmen mehrere Stunden an einer Aufgabe zu arbeiten, sollten wir lieber nur eine bestimmte Zeit mit Ihr verbringen und dann Pause machen. Dazu habe ich hier auch schon mal einen kleinen Artikel geschrieben.

Halte fest, was dich täglich antreibt

Jonathan spricht vom “daily ass-Kicking”, also das, was uns antreibt und motiviert. Dieses sollen wir schriftlich festhalten und uns immer wieder vor Augen führen.

Erlaube dir Fehler

Eine der wichtigsten Aussagen überhaupt, denn wie sollen wir ohne Fehler lernen können. Denken wir doch nur mal zurück an unsere Kindheit - wie hätten wir denn laufen lernen sollen, wenn nicht ohne Fehler?! Zum Thema Scheitern und Lernen daraus findet zur Zeit eine spannende Diskussion auf Monika Birkners Blog statt.

Petra Schuseil startet sogar eine Blogparade zu diesem Thema.

Drei Dinge sind wichtig

Jonathan nennt sie die drei Cs: Create, Connect und Consume.

Es ist wichtig etwas zu produzieren, dieses mit anderen zu teilen und immer wieder daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Das entscheidende ist jedoch, die drei großen Cs in Einklang zu bringen. Es bringt also nichts immer nur zu lesen (consume), aber das Gelesene nicht anzuwenden (create) und an andere weiter zu geben (connect).

Hör auf die überflüssigen Dinge zu machen

Das Leben ist zu kurz, um sich Gedanken über Dinge zu machen, die nur Energie kosten und uns nicht weiter bringen. Dies gilt natürlich auch für Menschen, die um uns sind.

Ich habe mir hier schon mal Gedanken über solche Hindernisse gemacht.

Mach es Dir so einfach wie möglich

Ein einfacher Trick ist der: Nimm dir täglich 30 bis 60 Minuten für eine Tätigkeit, die Du mit Spass und Freude betreibst. So hast du dich nach einem Jahr zwischen 180 und 360 Stunden mit ihr beschäftigt.

Ein Leben jenseits von GTD ist also möglich.

Meine Favoriten sind:

Mache die To-Stop-Liste und Höre auf die überflüssigen Dinge zu machen. Und wie seht ihr das?

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