Warum ich Trainer geworden bin - Die ersten Vorträge
Written on Mai 4, 2009 by mcarla
Die ersten Vorträge
Ich weiß noch genau, wie ich mein erstes mündliches Referat im Hauptfach halten musste. Zu dieser Zeit habe ich es noch so gehalten, dass ich meine Vorträge komplett vorgeschrieben habe und quasi auswendig konnte. Und das war auch gut so, wie sich gleich herausstellen wird. Ich hatte also meiner ersten mündlichen Vortrag vor ca. 60 Zuhören.
Zurück zur Schule
Wissen Sie eigentlich wovor wir Menschen die meiste Angst haben? Nein, der Tod ist es nicht der steht erst an zweiter Stelle. Es ist das Reden vor einer Gruppe von Menschen! Bei mir war das nie so. Ich erinnere mich an mein mündliches Abitur in Deutsch - wir hatten glaube ich 30 Minuten Zeit zur Vorbereitung und sollten dann ca. 20 Minuten vortragen. Mein Deutschprüfer klingt mir noch in den Ohren: “Mario, es ist genug, die anderen wollen auch noch dran kommen.” Aber zurück zum Vortrag an der Uni.
Der Supergau
Ich bereite also meine Unterlagen aus, schalte den Overhead Projekt ein (nein, es gab noch kein Powerpoint und keine Beamer) und will ihn, so wie ich das im Rhetorikkurs gelernt habe testen und scharf stellen, indem ich einen Stift auf die Glasfläche lege. Und was passiert? Richtig, ich schaue in die Lampe. Wissen Sie wie es ist von 2000 Ansi Lumen geblendet zu werden. Ich schon - sie sehen nichts mehr!
Da sollte es sich von Vorteil erweisen, dass ich meinen Vortrag nahezu auswendig konnte und auch die Reihenfolge der Folien markiert und abgeheftet war. So konnte ich also nahezu blind meinen Vortrag halten und auch beenden. Diese frühe Erfahrung hat mich für die weiteren Vorbereitungen auf Vorträge geprägt - ich war und bin immer 120% vorbereitet.
Bisher erschienen:
Warum ich Trainer geworden bin.
Warum ich Trainer geworden bin - Weitere Ausbildungen
Warum ich Trainer geworden bin - Ein kleiner Exkurs
Warum ich Trainer geworden bin - Stroh im Kopf
If you enjoyed this post Subscribe to our feed