Tu es einfach - machen bringt mehr als lesen…
Written on Mai 7, 2009 by mcarla
Es ist schon komisch, momentan bin ich scheinbar bis über beide Ohren damit beschäftigt, meine Arbeit zu erledigen, neue Konzepte zu erstellen usw. usw. Trotzdem habe ich aber noch die Zeit mein Wissensdurst zu stillen.
Wie ich ja schon öfter geschrieben habe nutze ich morning coffee, um der Flut von Blogs, Websites etc. Herr zu werden.
Heute lese ich also bei Leo Babauta einen Post, der dazu auffordert nicht zu viel zu lesen, sondern zu machen. Der kommt gerade zur rechten Zeit, denn ich habe mal wieder eine Phase, wo ich mich mit Büchern, Artikel, etc. eingedeckt habe und vor lauter lesen nicht zum tuen komme.
Manchmal denke ich - das ich auch lese, um nichts zu tun.
Ok, da habe ich also Leos Rat beherzigt und etwas getan nämlich, diesen Post geschrieben.
Und ihr - habt ihr manchmal auch das Gefühl vor lauter lesen nicht ins tue zu kommen. Wenn ja, was macht ihr dann dagegen?!
Schreibt mir doch einfach mal…
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Oha! Ja, das ist auch für mich ein Thema. Manchmal sogar so schlimm, dass ich vor lauter Bestellen gar nicht zum Lesen komme!
Beim Lesen aber, wenn es denn eine inspirierende Lektüre ist: Papier und Stift holen, Ideen aufschreiben, mich zum Essen verabreden, Leuten davon berichten, Spazierengehen. Und wenn alles nix hilft: Weiterlesen, bis der Flow zum Tun kommt. Oder aufstehen und den Körper bewegen. Wie auch immer. Tanzen in der Wohnung, schwimmen, den Kopf wie eine indische Tempeltänzerin bewegen, spazieren gehen. Manchmal hilft ein selbst inszenierter Mininervenzusammenbruch im stillen Kämmerlein, manchmal ein Anruf bei der besten Freundin, manchmal muss ich auch einfach akzeptieren, dass jetzt die Zeit zum Lesen ist. Es wird schon für irgendwas gut sein. Der Impuls zum Tun lässt dann meist nicht sehr lange auf sich warten.
Hallo Anke,
vielen Dank für den Kommentar, ich denke auch, dass es wichtig ist in den Flow zu kommen, aber manchmal ist es auch gut sich einfach nur treiben zu lassen.
Gruß Mario
Oh ja! Jawollja! Das gehört zu den produktivsten Zeiten! Löcher ins Universum gucken. Eigentlich das Schönste, was es gibt.
Herzliche Grüße
Anke