Lebens-Angesteller oder Lebensunternehmer?
Mrz 23
Was genau unterscheidet einen Lebens-Angestellten von einem Lebensunternehmer?
Ein Lebens-Angestellter sagt jeden Monat auf’s Neue:
Mein Chef lobt mich nicht, ich bekomme keine Bestätigung für das, was ich tue. Ich müßte etwas ändern, vielleicht sollte ich den Job wechseln oder mich selbstständig machen.
Der Lebensunternehmer sagt:
Ich werde meine Fähigkeiten und Kenntnisse nutzen, um mir einen neuen Job zu suchen oder ich werde mich selbstständig machen, um meine Leben zu leben.
Der Lebens-Angestellte denkt:
Oh Gott, oh Gott, hoffentlich fällt mein Arbeitsplatz nicht auch der Krise zum Opfer.
Der Lebensunternehmer sagt:
Ich nutze die Zeit der Kurzarbeit, um mich weiterzubilden und Augen und Ohren nach neuen Möglichkeiten offen zu halten.
Der Lebens-Angestellte sagt:
Ich habe einen harten Arbeitstag hinter mir, ich will jetzt nur meine Ruhe, meinen Fernseher und mein Bier.
Der Lebensunternehmer sagt:
Zwar habe ich heute wieder lange gearbeitet, aber laßt uns das schöne Wetter nutzen, ein bisschen Radfahren, Federball spielen oder einen Spaziergang machen.


Lieber Mario, das sind interessante und sehr motivierende Vergleiche finde ich und erinnert mich an ein Buch rund um Work-Life-Balance, in dem die Autoren die Frage stellen: Willst Du der “Busfahrer Deines Lebens” sein und steuerst das Lenkrad Deines Lebens oder sitzt Du als “Fahrgast im Bus” und läßt die Bilder am Fenster vorbeiziehen und wünschst Dir eigentlich, ganz woanders zu sein? Ich finde, das eigene Leben ich sage in meinem Blog “Lebenstempo” in die Hand zu nehmen, macht mehr Spaß. In diesem Sinne. Herzlich. Petra
Hallo Petra,
ja, da hst Du wohl recht. Was mir besondes wichtig ist, ist das auch Unternehmer sich wie Lebens-Angestellte verhalten können und umgekehrt Angestellte durchaus Lebensunternehmer sein können. Wichtig ist, dass wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und das Beste draus machen.
Lieben Gruß Mario